Lebensabschnitte

Wesselburen 1813-1835
In einem Haus in der damaligen Norderstraße, jetzt Hebbelstraße, wurde am 18. März 1813 Christian Friedrich Hebbel geboren. Im Jahr 1819 musste die Familie das Haus verlassen, da der Vater wegen einer leichtfertig eingegangenen Bürgschaft das Haus verlor. (Friedrich Hebbel: Aufzeichnungen aus meinem Leben. Hebbel-Jahrbuch 1995, S. 7-43).

Hamburg 1835-36
Als Schüler des Johanneums spazierte Hebbel an der Alster entlang, übte 'ille, illa, illud' und rief verzweifelt aus: Gott verdamm mich, wär ich nie nach Hamburg gekommen. Hebbel brach die Schulbildung ab und reiste über Heidelberg nach München, wo er bei Görres und Schelling studierte.

Reisejahre 1836-1839

Hamburg 1839-1843
Nach Abbruch des Studiums in München kehrte Hebbel nach Hamburg zurück, wo Elise Lensing auf ihn gewartet hatte. Dort schuf er seine ersten großen Dramen "Judith" und "Genoveva". Sein Verleger wurde Julius Campe.

Reisejahre 1842-1845
Ein Reisestipendium des dänischen Königs ermöglichte Hebbel eine Reise nach Paris und Rom.

Wien 1845-1863
Im Spätherbst 1845 erreichte Hebbel Wien. Es sollte eine Zwischenstation auf der Rückreise nach Hamburg sein. Dort verliebte er sich in die Burgschauspielerin Christine Enghaus, die er am 26. Mai 1846 heiratete. Das Wiener Wohnzimmer enthält Originalmöbel von Friedrich und Christine Hebbel.